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Einleitung

Ob Messe, Schaufenster oder Außenfassade – LED-Displays sind überall im Einsatz. Doch nicht jedes Modell eignet sich für jeden Einsatzort. Die zentrale Unterscheidung: Indoor- und Outdoor-LED-Displays. Hier erfahren Sie, worin genau die Unterschiede bestehen und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

1. Gehäuse und Schutzklasse (IP-Schutz)

  • Outdoor-Displays sind wetterfest und haben meist Schutzklassen ab IP65. Sie halten Regen, Staub, Schnee und Temperaturschwankungen stand.

  • Indoor-Displays benötigen diesen Schutz nicht, da sie in geschlossenen Räumen betrieben werden. Ihr Gehäuse ist leichter und oft dünner.

2. Helligkeit

  • Outdoor-LEDs erreichen bis zu 6.000–8.000 Nits, um bei Tageslicht sichtbar zu bleiben.

  • Indoor-LEDs arbeiten mit 800–1.500 Nits, was für Innenräume völlig ausreichend ist.

3. Pixelabstand

  • Indoor-Displays haben meist einen kleineren Pixelabstand (z. B. P1.86, P2), da sie aus geringerer Entfernung betrachtet werden.

  • Outdoor-Displays haben größere Abstände (P4, P6.67, P10), da sie aus größerer Entfernung wirken sollen.

4. Preis & Energieverbrauch

  • Outdoor-Displays sind in der Regel teurer und verbrauchen mehr Strom, da sie robuster gebaut und heller sind.

  • Indoor-Modelle sind leichter, günstiger und effizienter im Energieverbrauch.

5. Einsatzbereiche

Einsatzbereich Empfehlung
Schaufenster (hinter Glas) Semi-Indoor oder transparente Outdoor-Modelle
Bühnen, Messen Indoor-LED
Außenwerbung, Fassaden Outdoor-LED
Apothekenkreuz Outdoor-LED (spezialisiert)
Einkaufszentrum innen Indoor-LED

Ob Indoor oder Outdoor – der Einsatzzweck bestimmt die Wahl. Wer draußen wirbt, braucht wetterfeste, helle Displays mit großem Betrachtungswinkel. Für Innenräume zählt dagegen Auflösung, Design und Effizienz. Lassen Sie sich bei der Wahl gern von uns beraten!